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Hufrehe

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Hufrehe beim Pferd

 

Lahmt ein Pferd, könnte dies ein Anzeichen für eine schmerzhafte Hufrehe sein. Die Laminitis, wie die Hufrehe beim Pferd in der Fachsprache genannt wird, ist nichts anderes, als eine Entzündung der Lederhautblättchen, welche sich zwischen dem Hufbein und der Hornwand befindet. Hervorgerufen wird diese Entzündung meist dadurch, dass sich Giftstoffe im Kreislauf befinden, die die Haargefäße im Fuß beschädigen. Fast jeder hatte doch schon einmal einen Bluterguss unterm Fingernagel und weiß, wie schmerzhaft diese sind. Genau solche Schmerzen bekommt auch das Pferd, wenn immer mehr Flüssigkeit austritt und diese Schwellung dann aber nicht genug Platz zwischen Hufbein und Hornwand hat.

 

Wie kann die akute Hufrehe beim Pferd behandelt werden?

 

Handelt es sich um eine akute Hufrehe, die übrigens in den meisten Fällen gleichzeitig in beiden Hufen der Vorderbeine auftritt, muss natürlich ein Tierarzt gerufen werden! Im schlimmsten Fall muss er den betroffenen Huf eröffnen, damit die Flüssigkeit abfließen kann. Gleichzeitig sind ein entzündungshemmendes Medikament, eine Salbe und ein fester Verband nötig, der täglich gewechselt werden muss. Eine Hufrehe beim Pferd tritt meist bei Tieren auf, die zu viele Kohlenhydrate essen, deren Hufe überbelastet werden, die unter einer chronischen Nierenkrankheit leiden, bei denen der Hufbeschlag vernachlässigt wurde, die übergewichtig sind, die Hufform abweicht oder die zu lange oder zu viele Medikamente, wie etwa Kortison, bekommen haben.

 

So kann der Hufrehe beim Pferd effektiv vorgebeugt werden

 

Zur Vorbeugung und auch parallel zur tierärztlichen Behandlung, können auch phytotherapeutische Heilmittel eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um Heilmittel, die ausschließlich aus Pflanzen, einigen Teilen davon oder einer Kombination aus beidem bestehen. Wer schon einmal frei lebende Tiere beobachtet hat, weiß, dass sich kranke oder auch verletzte Tiere bestimmte Pflanzen und Kräuter suchen, die sie dann fressen und sich so selbst heilen. So gibt es auch bestimmte Kräuter und Pflanzen, die muskelentspannend, schmerzlindernd und vor allem entzündunghemmend wirken. Hufrehe beim Pferd, wo der Tierarzt bereits aufgegeben hatte und das Tier eigentlich erlöst werden sollte, konnte schon häufig, dank einer homöopathischen oder phytotherapeutischen Therapie, wieder geheilt werden.